Alternative Standorte für Biomüll-Umschlag prüfen

 PRESSEMITTEILUNG vom 27. März 2018

Linksfraktion kritisiert geplanten Umschlag des Biomülls in Oslebshausen

Im Zuge der auslaufenden Entsorgungsverträge musste auch die Sammlung und Verwertung des Biomülls und der Grünabfälle neu geregelt werden. DIE LINKE war dafür, beides in kommunaler Hand und am Standort der bisherigen Kompostierungsanlage am Fahrwiesendamm zu realisieren. Die Regierungsmehrheit entschied sich aber für eine voll-private Lösung und schrieb die Sammlung und Verwertung des Biomülls an Entsorgungskonzerne aus. Remondis erhielt den Zuschlag und plant nun den Biomüll mit jährlich rund 1 000 Lkw in eine Vergärungsanlage in Osnabrück zu transportieren. (mehr …)

Soziale Verkehrswende jetzt einleiten

PRESSEMITTEILUNG vom 14. Februar 2018

Linksfraktion begrüßt Überlegungen für kostenlosen ÖPNV und fordert soziale Verkehrswende in Bremen und Bremerhaven

Die EU-Kommission droht mit einer Klage gegen die Bundesrepublik, weil in vielen deutschen Großstädten die vorgeschriebenen Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub nicht eingehalten werden. Die Bundesregierung hat der EU nun vorgeschlagen, in fünf Städten einen kostenlosen Nahverkehr erproben zu wollen, damit Fahrverbote für Diesel vermieden werden könnten.

Nelson Janßen, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, begrüßt diese Idee: „Giftige Luftverschmutzung und klimaschädliche Emissionen des PKW-Verkehrs lassen sich nur durch eine echte Verkehrswende beheben. (mehr …)

Bericht des Untersuchungsausschusses zum Ausbeutungs- und Betrugsskandal

PRESSEMITTEILUNG vom 31. Januar 2018

Untersuchungsausschuss legt Bericht und Empfehlungen zum Ausbeutungs- und Betrugsskandal in Bremerhaven vor

Der Untersuchungsausschuss ‚Sozialbetrugsverdacht‘ hat heute seinen Abschlussbericht vorgelegt. Zwei Bremerhavener Vereine hatten in den Jahren 2013 bis 2016 mehr als tausend Menschen aus Bulgarien in ein ‚profitorientiertes Netzwerk aus Abhängigkeiten und Ausbeutung‘ gebracht (S. 169). Die Vereine verkauften Scheinarbeitsverträge zur Erlangung aufstockender Hartz-4-Leistungen und forderten anschließend die bezogenen Jobcenterleistungen von den betroffenen Bulgar*innen zurück. Der so entstandene Schaden für Bund und Kommune bewegt sich in einer Größenordnung von 7 Millionen Euro. (mehr …)

Erhöhung der Müllgebühren sichert übertriebene Konzernprofite

PRESSEMITTEILUNG vom 18. Oktober 2017

Gebührenerhöhung für Restmüll in Bremerhaven sichert übertriebene Konzernprofite

Der Bremerhavener Magistrat hat nach Medienberichten eine Erhöhung der Müllgebühren für den Restmüll um rund 6,5 Prozent beschlossen.

Nelson Janßen, Bremerhavener Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE, kritisiert: „Nebenkosten werde immer mehr zu einer Art zweiten Miete, deshalb gehört die öffentliche Daseinsvorsorge im Bereich Abwasser, Müllabfuhr und Energieversorgung in die öffentliche Hand. Die Bremerhavener Entsorgungsgesellschaft mbH (BEG) ist allerdings ein Public-Private-Partnership, bei dem der Remondis-Konzern 74,9 Prozent der Anteile hält. (mehr …)

Bevölkerung vor Brandstiftung schützen

PRESSEMITTEILUNG vom 21. September 2017

Bevölkerung in Bremerhaven-Lehe wirksam vor Brandstiftung schützen

Seit Ende letzten Jahres brennt es extrem häufig im Goethequartier in Bremerhaven-Lehe. In diesen Straßenzügen leben viele Menschen in Armut, häufig werden die Wohnungen von bulgarischen Arbeitsmigranten bewohnt. Viele Immobilien sind in einem sehr schlechten baulichen Zustand, etwa 30 sind als unbewohnbare Schrottimmobilien definiert. Offenbar gibt es in diesem Quartier eine Serie von Brandstiftungen, bei der regelmäßig Gegenstände in Treppenhäusern angezündet werden. (mehr …)